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Der Gardasee (Italienisch Lago di Garda) auf 65 m Meereshöhe, zwischen Alpen und Poebene, ist der größte See Italiens und wurde durch den Gletscher der Etsch in der letzten Eiszeit geformt. Die Spuren des Gletschers kann man noch heute eindrucksvoll verfolgen. Der Gardasee liegt im Norden in der Region Trentino-Südtirol, im Osten im Veneto und im Westen in der Lombardei. Der Nordteil des Gardasees gehörte bis 1918 zu Österreich-Ungarn. Entlang zweier Küstenstraßen um den See, der Gardesana Occidentale (Westufer) und der Gardesana Orientale (Ostufer), finden sich viele malerische Orte mit historischem Hintergrund. Bekannte Orte sind: Lazise, Bardolino, Gargnano, Bogliaco, Gardone Riviera, Salò, Desenzano del Garda, Sirmione, Peschiera del Garda, Garda, Torri del Benaco, Limone sul Garda, Malcesine, Riva del Garda und Torbole. Das Klima ist aufgrund der Lage durchaus mediterran. |